100. OpenIdea mit Design-Werkschau

Design hatte immer schon einen gesellschaftlichen Einfluss: Heute spiegelt sich das oft in einem ökologischen Kontext oder im Zusammenhang aktueller politischer Entwicklungen wider. Wie Design wirkt, lässt sich auch stets an den Arbeiten ablesen, die im Fachbereich Gestaltung der Fachhochschule Vorarlberg entstehen. In einer Ausstellung zeigten Studierende Projekte aus dem Wintersemester, die sich mit gesellschaftlichen Herausforderungen und zeitgenössischen Gestaltungsmethoden- und Technologien auseinandersetzten.

Eingebettet war die Schau in einen Abend voller Gespräche rund um die Entwicklung von Design: Was war, ist und wird Design? Anlass dazu gab ein Jubiläum – das Designtalk-Format „Open Idea“ feierte seine 100. Ausgabe und bildete damit den Ausgangspunkt für eine kritische wie inspirierende Auseinandersetzung mit zukünftigen Anforderungen und Potentialen im Design.

Installationen, Ausstellungen, Kampagnen

38 Abschlussarbeiten sind 2025 im Bachelor-Studiengang InterMedia an der Fachhochschule Vorarlberg entstanden. Sowohl inhaltlich als auch in der medialen Umsetzung unterscheiden sich die Werke stark. Eines aber verbindet sie: Sie wollen aufklären, inspirieren, unterstützen! Im folgenden Beitrag geht es um Sinnsuche und Identitätsfindung, Frauenbilder sowie ökologisch-soziale Ansätze. … und noch viele Ideen, Perspektiven und Lösungen mehr.

4 Bachelorarbeiten im Portrait

Alljährlich im September zeigen die Studierenden des Bachelor InterMedia in einer Ausstellung ihre Abschlussarbeiten. Nina Hofer hat sich im Vorfeld mit Loni Frohnauer, Yaren Ciraci, Hannah Lenz und Maximilian Ender getroffen, um mit ihnen über ihre Werke zu sprechen. Die vier Absolvent:innen erzählen in dem Podcast über Inhalte, Kommunikationsziele, unerwartete Herausforderungen und natürlich ihre Ergebnisse: Ein Magazin, eine interaktive Ausstellung, ein Buch und eine App.

Wie sich Obdachlosigkeit anfühlt, 03/23

Wohnen ist ein zentrales Grundbedürfnis wie etwa Nahrung und Kleidung. Wohnen steht für Sicherheit und Schutz, bietet aber auch Raum für persönliche Gegenstände und Erinnerungsstücke. Einen großen Teil unseres Lebens verbringen wir in unserer Wohnung – sie ist eine wichtige Voraussetzung für die Teilhabe an der Gesellschaft. Unabdingbar ist eine Meldeadresse zum Beispiel für die Arbeitssuche. Aber auch für die Wahrung rechtlicher Ansprüche oder die Eröffnung eines Kontos wird ein Meldezettel benötigt. Was aber, wenn man keine Wohnung hat, wenn man auf der Straße lebt? Nadja Gabriel hat in ihrer Bachelor-Arbeit ergründet, wie sich obdachlose Menschen Räume im Außen erschließen und wie sie versuchen, dort ein Leben in Würde zu führen. Anhand eines Audiowalks entlang der Ach konnten Interessierte das beim Spazieren gehen erleben. Ein Projekt, das unter die Haut geht.